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[07.07.2010 | 14:33]
Expedition bei Vollmondnacht- dem Nöck auf der Spur
Expedition bei Vollmondnacht- dem Nöck auf der Spur
(Abenteuernacht von TuS Hertha, Schützenverein/Fanfarenzug, Gemeindejugendfeuerwehren und Kinderbücherei des Kulturvereins Betzendorf)

Am ersten Ferienwochenende im Juni strömten fast 60 Kinder und Jugendliche der Gemeinde mit Sack und Pack in den Schützengrund von Betzendorf. Was sie da wollten? An „Sack und Pack“ konnte man es erkennen - es war Zeit für die siebte Abenteuernacht und vielleicht die einzige Möglichkeit des Jahres, an der Begegnung der besonderen Art teilzuhaben.
Doch zuerst mussten wir uns um unser Nachtlager kümmern. In kürzester Zeit wurde die Zeltstadt aufgebaut und bald konnten sich die Kids mit Pizza und Getränken stärken.
Das Organisatorenteam hatte sich auch in diesem Jahr wieder viele Spiele für die Gruppen einfallen lassen: Armbrustschießen, Gewichte schätzen, Kronkorkensalto, Schlauchkegeln, Kinder- und Wattetransport u. a.
Es siegte die Gruppe „Die fantastischen 5“ mit Jason, Kilian, Lena, Nina und Mark mit vier Punkten Vorsprung. In der Kategorie „bester Gruppenname“ wurden Cedric, Dustin, Finn, Jannik, Lea und Tim mit „ Die Nöck-Jäger“ prämiert.
Dann wurde es Zeit für die Nachtwanderung, auf die schon viele gespannt gewartet hatten. Wir überprüften unsere Ausrüstung und stellten fest, dass sich die meisten Kids gut auf die Tour vorbereitet hatten. Nur wenige mussten sich in kurzer Kleidung und leichtem Schuhwerk auf den Weg machen.
In diesem Jahr wollten wir versuchen, die vom Aussterben bedrohte Spezies – den Nöck - in der Nähe seines natürlichen Lebensraumes aufzuspüren. Um den Nöck nicht zu vertreiben, ließen wir die Taschenlampen und andere abschreckende Neuerungen der Zivilisation im Lager zurück. So starteten wir die Expedition in die Vollmondnacht - mit dem Bus ins Naturschreckgebiet nahe Tellmer. Aufgeteilt in zwei Gruppen, machten wir uns auf die Suche. In einem finsteren Waldstück haben wir den Nöck dann tatsächlich aufgeschreckt und es kam in zwei Fällen sogar zu „Nöck“-Kontakt: Antonia und Kilian wurden in den Wald verschleppt, konnten aber unversehrt zur Gruppe zurückkehren und uns Erstaunliches berichten: es gibt den Nöck tatsächlich – sogar zweimal. Nach diesem Schock kehrten wir ohne größere Vorkommnisse in den Schützengrund zurück und haben mit Flemmings Geburtstagskuchen erst einmal unsere Nerven beruhigt. Noch am Lagerfeuer wurden Eindrücke ausgetauscht und Fragen erörtert wie: „Wo lebt der Nöck?“, „Kann er sich auch ausziehen?“ und „Gibt der Nöck Autogramme?“.
So nahm auch diese Expedition ein gutes Ende und nach einer kurzen Nacht wurden die Kinder am Samstagmorgen von ihren Eltern mit Sack und Pack wieder abgeholt. Übrig blieben wie immer nur Becher.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und Spendern, beim Landgasthof Konik, beim Busunternehmen Heuer und unserem Horst für die Nachtfahrt und beim Lecker-Bäcker Kruse.
Im nächsten Jahr werden wir wieder versuchen, mehr über den Nöck und die wundersame Vermehrung dieser Spezies zu erfahren! Wir hoffen, dass ihr am Freitag, den 8. Juli 2011 wieder dabei seid!

Im Namen aller Betreuer und Helfer: Stephanie Konik

Stephanie Konik
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